T21 München, 2026



Kiss my car ist eine Bronzeplakette, die an einer Seite an der Wand befestigt ist, während der Schriftzug im Raum schwebt. Der Satz lebt nicht nur im Metall: Er setzt sich als Schatten auf der Wand fort und verändert seinen Ton je nach Blickwinkel.
Die Arbeit denkt das Auto als Erweiterung des Körpers, als „zweite Haut“, die schützt, verstärkt und Identität mitformt. „Kiss my car“ wirkt zugleich intim und provokant: ein Kuss auf ein Objekt, das wir vermenschlichen, und ein Slang, Wie „kiss my ass“ kann der Satz als leichte, momentane Redewendung entstehen, die jedoch jetzt in Bronze zu etwas Dauerhaftem wird. Im Spiegelglanz des Metalls und im Schatten des Schriftzugs stellt sich die Frage: Wo ende ich und wo beginnt mein Auto?




